Beiträge von PatrickFederau

    Nachdem es nun länger keine Neuigkeiten mehr zu diesem Projekt gab, hat sich in letzter Zeit etwas getan…

    Der Puma wurde nun angefangen zu lackieren, der Vorderbau inklusive dem Motorraum sowie alle vier Radhäuser erstrahlen jetzt schon im schönen Lizard-Green 8o

    Aber seht selbst:


    Demnächst werden Türen, Kotflügel, Motorhaube, Heckklappe und Seitenschweller montiert (diese wurden bereits von innen lackiert) und der Puma dann noch einmal komplett von Außen „geduscht“.

    Zwischenzeitlich habe ich noch das Getriebe überholen/umbauen lassen. Da gab es einmal einen kompletten Satz Lager, eine neue Rückstellfeder für die Schaltwelle sowie die 4.06 Achsübersetzung eines 1.8er Focus Mk1 (um den etwas größeren Abrollumfang der 16er Bereifung auszugleichen) samt Quaife ATB Sperrdifferential. Als kleines Extra wurde das Gehäuse noch bearbeitet und beinhaltet nun eine Öl-Ablassschraube :D
    Davon gibts leider kein Bild, das Getriebe ist zu schnell im Lager verschwunden…

    Das war‘s nun von meiner Seite, sobald es Neuigkeiten gibt werden ich das hier veröffentlichen.

    Grüße Patrick :wave: :puma:

    Zwei Pumas habe ich hier schon vorgestellt, jetzt folgt Nummer 3 :D

    Es handelt sich dabei um einen von 2 Originalen Ford Werksautos für das 24h Rennen am Nürburgring im Jahre 2000. Gebaut wurden insgesamt 5 Stück, jedoch waren nur diese beiden von Ford selbst eingesetzte Fahrzeuge (eines stellvertretend für das Werk in Niehl, eines für das John Andrews Entwicklungszentrum).
    Ford feierte damals „75 Jahre Ford in Deutschland“ und so kam man in Köln auf die Idee, man könne doch einen Cup Puma als Basis für ein 24h Fahrzeug nehmen.
    Gesagt getan und so wurde das Motorsport-Team „Team Böckmann“ von Ford offiziell beauftragt, zwei solcher Autos zu bauen. Die anderen drei Pumas wurden unter anderem von Panhuis gebaut und werksunterstützt eingesetzt.
    Benannt wurden diese Fahrzeuge „Puma S“. Hier ein Auszug aus der Pressemappe von Ford Racing zum 24h Rennen:


    Die fünf Fahrzeuge entsprachen damals weitestgehend dem Cup Standard, lediglich das Fahrwerks-Setup, der Motor inkl. Krümmer/Abgasanlage, Tank und Getriebe wurden angepasst. Außerdem wurde dem Motor ein Ölkühler spendiert, denn die Cups mussten ohne einen solchen auskommen (nicht gerade sinnvoll für 24h Dauereinsatz).
    Lackiert wurden die 2 Fahrzeuge von Außen in Blau, mit Akzenten in Rot bzw. Gelb beim Schwesterauto.
    So standen die beiden Pumas dann da (danke an Sven Böckmann für die tollen Bilder :beer: ):


    Gruppenfoto von allen 5 Puma S:


    Während des Rennens:


    Beide Werks-Pumas sind damals unfallfrei ins Ziel gekommen, davon existiert auch ein schönes Bild:


    Nach dem 24h Rennen ging unser Fahrzeug dann auch offiziell in den Besitz von Ford Racing über (diese haben den Aufbau und den Einsatz immerhin auch finanziell getragen). Hier ein Auszug aus dem DMSB Wagenpass:


    Im weiteren Verlauf ging der Puma durch einige Hände, wurde teils auf einen späteren 24h Spezial Stand hochgerüstet, dabei wurde unter anderem verbaut:

    - Lucas Racing 4 Kolben Bremsanlage vorn
    - VW Golf IV Bremsanlage hinten
    - verstärkte Querlenker
    - Fahrwerksbuchsen rundum starr in Uniball
    - gerade verzahntes Getriebe von Quaife
    - Quaife Sperrdifferential
    - elektro-hydraulische Servolenkung
    - Zusatztank (Gesamtvolumen 95 Liter)
    - Motor 1.7 ohne VCT (circa 190 PS)
    - 24h Spezial Krümmer 4-1 mit HJS Katalysator und passender Abgasanlage
    - 24h Spezial Ansaugbrücke
    - geändertes Motorsteuergerät
    und noch einiges mehr…

    So kam es, dass der Puma im Jahre 2001 noch einmal die 24h am Nürburgring bestreiten durfte.


    Dieses Mal am Steuer unter anderem der spätere Marketing-Direktor von Ford Deutschland (Olaf Hansen).
    Mit ihm gab es dann 2017 auf dem 20 Jahre Puma Treffen in Köln auch ein Wiedersehen mit netten Gesprächen und einem tollen Erinnerungsbild.
    Einige von euch können sich vielleicht dran erinnern:


    Zwischenzeitlich wurde der Puma dann noch als Ersatzfahrzeug von einem VLN Motorsport-Team verwendet, auch in Belgien durfte der Puma an Bergrennen teilnehmen.
    Gelandet ist der Puma dann letztendlich bei einem Ford Händler in der Nähe von Saarlouis.
    Dort wurde er dann auch von uns gekauft (ohne zu wissen, dass es sich um einen 24h Spezial Puma gehandelt hat, da der damalige Besitzer selbst keinerlei Dokumente zur Historie besessen hat. Auch der Wagenpass war verschwunden…).
    Leider wurde der 24h Spezial Motor wie auch das Getriebe noch vor Kauf ausgebaut und durch Ersatzteile ersetzt :thumbdown:
    Der Fächerkrümmer ist jedoch im Puma geblieben und verrichtet auch heute noch zuverlässig seine Arbeit.
    Ein riesiges Ersatzteil-Paket gab es auch noch mit dazu.

    Kauftag:


    Wir haben selbst erst nach und nach erfahren, welche Historie der Puma hat (gekauft hatten wir ihn als „normalen“ Cup Puma).
    Das hat viele Telefonate, Besuche und auch Hartnäckigkeit von unserer Seite gefordert, hat sich aber letztendlich doch ausgezahlt. Immerhin ist es doch etwas besonderes solch ein Stück Ford Motorsport Geschichte sein Eigen nennen zu dürfen :D

    Eingesetzt wird der Puma von uns auf Spaß-Veranstaltungen wie Trackdays und der Kleine zeigt dort BMW, Porsche und Co. wie schnell so ein alter Ford sein kann :tongue:
    Aber auch auf Treffen durfte der Puma schon anwesend sein (2017 Köln oder 2022 Reundorf).

    Hier also noch ein paar Bilder von aktuellen Ist-Zustand:

    Gut, nicht 100% aktuell die Bilder… zwischenzeitlich mussten die Cup Felgen viel leichteren Motec Nitros in 7x15 weichen.

    Der Plan für die Zukunft ist es, den Puma optisch wieder so aussehen zu lassen wie beim ersten 24h Einsatz im Jahr 2000. aber erst einmal sind andere Dinge zu erledigen.

    Grüße Patrick :wave: :puma:

    Meinen Sommerpuma habe ich ja nun schon hier vorgestellt und dachte mir, ich könnte zu meinem aktuellen Langzeit-Projekt auch mal etwas schreiben…

    Gekauft wurde der Puma Anfang 2022, nachdem der damaligen Besitzerin das Auto wohl etwas über den Kopf gewachsen ist. :rolleyes:
    Sie selbst hat den Puma erst ein Jahr zuvor gekauft, nachdem dieser knapp 10 Jahre abgemeldet war. Geplant war von ihr, den Puma Schritt für Schritt neu aufzubauen inkl. Neulackierung, aber dazu ist es natürlich nicht gekommen…

    Ganz Serie ist der Puma nicht gewesen, verbaut war unter anderem:

    - No Limit Frontansatz
    - Suhe Seitenschweller
    - 8x17 RH Alufelgen mit 225/35 R17 Bereifung
    - KW V2 Gewindefahrwerk
    - Puma Cup Querlenker
    - Bremsenkühlung
    - Bonrath Power-Rohr
    - Eigenbau Kaltluftzufuhr
    - Remus Endschalldämpfer
    - Scheinwerferblenden
    - Blenden für die Rückleuchten

    Hier einmal ein Bild (die RH Alufelgen wurden da schon demontiert):

    Leider hat der Lack während der Standzeit derart stark gelitten (der Puma stand leider nur unter einem Carport), also war die Entscheidung bei Kauf schon getroffen: der Puma sollte außen einmal komplett neu im Originalfarbton Polar-Silber lackiert werden.
    Einige Teile gab es bei Kauf noch dazu, unter anderem eine komplette und neue Tuninghaus Scavenger Abgasanlage inkl. Fächerkrümmer, ein neuer Wolf Heckklappenspoiler, mehrere Motorteile, Rückleuchten, Scheinwerfer, Felgen und und und…
    Technisch sollte der Puma lediglich auf Stand gebracht werden, ohne aber großartig alles zu zerlegen.

    Bei der ersten Begutachtung auf der heimischen Hebebühne stellte sich aber heraus, dass der Puma absolut (und ich meine wirklich absolut) rostfrei war. Radläufe sind ungeschweißt und nicht einmal an den Karosseriefalzen am Unterboden befand sich das kleinste bisschen Rost.

    Das hatte von uns niemand erwartet 8o

    Der Grund hierfür war aber schnell ausgemacht: der komplette Unterboden inkl. aller Hohlräume wurde von einem der Vorbesitzer mit Wachs geschützt. Ja sogar im Motorraum wurde alles großzügig damit eingesprüht.

    Das war dann auch der Moment, in dem klar wurde, dass es nicht bei einer Neulackierung außen und ein paar Reparaturen bleiben würde.
    Der Zustand war einfach viel zu gut. Gelaufen hat der Puma auch gerade einmal knapp 76.000km.
    So fiel also die Entscheidung einer Komplettrestaurierung inkl. Ganzlackierung (inkl. Motorraum und Unterboden). :D
    Der Farbton war auch schnell gefunden: Porsche Lizard Green sollte es werden. Dazu gibt es dann noch überall schwarze Akzente.

    So begann also nicht einmal 4 Wochen später das Zerlegen und die Vorbereitung auf die Neulackierung. Wenige Wochen später war die Karosse komplett leer (lediglich das Armaturenbrett durfte vorerst bleiben) und die ursprünglich verbauten Achsen/Dämpfer wurden ersetzt durch Altteile aus Schlachtfahrzeugen. Schließlich sollte der Puma vorerst rollfähig bleiben. Die ausgebauten Teile habe ich währenddessen schon zum Pulverbeschichten gebracht.

    Die vom Vorbesitzer aufgebrachte Wachsschicht wurde dann noch mit Trockeneis entfernt, damit die Karosse und auch die Anbauteile ideal für den neuen Lack vorbereitet sind.

    So stand der Puma dann da und war bereit für die Abholung vom Lackierer:

    Ende Dezember 2022 war es dann soweit und so hieß es erstmal Abschied nehmen für eine längere Zeit. Ausgemacht war, dass der Puma keine Priorität haben soll, schließlich zählt das Ergebnis und nicht eine möglichst schnelle Umsetzung ;)
    Und so kommt es, dass der Puma heute (Mitte Juli 2023) immer noch beim Lackierer meines Vertrauens steht. Ist aber alles kein Problem, an Arbeit mangelt es hier gerade nicht, daher bin ich froh, dass der Puma erstmal aus dem Sinn ist :)

    Geplant sind für den Puma folgende Daten/Fakten:
    - Ganzlackierung Porsche Lizard Green
    - Puma Cup Felgen in Schwarz Glanz
    - No Limit Frontansatz
    - Suhe Seitenschweller
    - WRW Umbau Rückleuchten
    - Edelstahl Fächerkrümmer mit Sportkat und Abgasanlage
    - Fiesta ST150 Bremsanlage vorne
    - Scheibenbremse hinten
    - KW INOX Gewindefahrwerk
    - Samco Kühlwasser-Schlauchsatz
    - Bonrath Power-Rohr
    - Racing Puma Luftfilterkasten
    - Kühlerlüfter-Steuerung über externen Schalter
    - Ölkühler
    - Cup/Powerflex Fahrwerksbuchsen
    - Domstrebe vorne/hinten
    - Querlenkerstrebe
    - Sparco Torino 2 Sitze
    und noch ein paar mehr Dinge :D

    Sobald es Updates gibt, werde ich das hier natürlich kundtun.

    Grüße Patrick :wave: :puma:

    So, nachdem nun schon wieder 3 Jahre ins Land gezogen sind, hat sich natürlich auch wieder etwas am Puma geändert (trotz der Ankündigung das Projekt wäre abgeschlossen… aber sind wir mal ehrlich, welches Projekt ist denn tatsächlich irgendwann abgeschlossen? Ihr kennt das denke ich ;) )

    Was ist also passiert?
    Im Grunde mehrere Sachen… zum einen ist die Scavenger Abgasanlage von Tuninghaus rausgeflogen.
    Warum werden sich jetzt einige fragen ?(
    Das hat mehrere Gründe… einer ist, dass mir die Abgasanlage einfach zu laut ist und gerade bei Drehzahlen zwischen 3000-4000U/min doch deutlich dröhnt. Bei langen Fahrten ist das ein No-Go für mich.
    Ein weiterer Grund ist, dass die Anlage aufgrund der Lautstärke so nicht mehr eintragbar ist. Für die Rennstrecke alles kein Problem, für die Straße aber einfach nicht vertretbar. Wer lässt sich schon gerne den Puma wegen sowas stilllegen? :desp:

    Also was machen?
    Um die Leistungspotenzial der geänderten Nockenwellen, Ansaugung und Kennfeld auch nutzen zu können, war es keine Option mehr, den Serien Krümmer und Kat zu verbauen… zu restriktiv…andererseits sollte die Anlage aus Edelstahl gefertigt sein und auch ein Fächerkrümmer sollte wieder verbaut werden und eintragbar und damit legal fahrbar sollte das ganze auch sein. Im Jahr 2022/23 nicht mehr so einfach :thumbdown:

    Die Lösung kam aber schneller als gedacht, nachdem Teile aus England mangels Zulassung und auch Lautstärke ebenso keine Option waren.
    Im Endeffekt blieb also nur noch eine Anfertigung einer kompletten Abgasanlage inkl. Krümmer eigens für meinen Puma. Fündig wurde ich auch schnell, gerade einmal knapp 120km von mir entfernt…
    … die Wahl fiel also auf eine Firma im Bayerischen Waldkraiburg als Hersteller. Aus deren Hand stammen unter anderem die Abgasanlagen der Audi R8 LMS oder der KTM X-Bow. Auch Anlagen für die Formel 1 wurden hier schon gebaut.
    Also ein kompetenter Partner würde ich sagen :beer:

    Letztes Jahr war es dann soweit, der Puma stand etwa 2 Monate dort.
    Dabei wurde nicht nur die Anlage selbst mittels CAD optimal an die Gegebenheiten am Fahrzeug angepasst (wichtig war mir ein verbautes Flexrohr nach Krümmer aber ohne Entfall des vorderen Aufhängepunktes), sondern auch der Fächerkrümmer.
    Letzterer wurde dann noch einmal zusätzlich zum Motorblock verstrebt, um die Belastung auf die Stehbolzen im Zylinderkopf zu reduzieren. Die Serienmäßigen Hitzeschutzbleche können natürlich auch wieder montiert werden, das Lenkgetriebe dankt es einem ;)
    Als Katalysator kam einer von HJS zum Einsatz, möglichst hoch montiert für maximale Bodenfreiheit.
    Außerdem bekam die Abgasanlage insgesamt zwei, von eben jener Firma selbst angefertigten, Schalldämpfer in Serienposition spendiert. Verbunden wurde das ganze mit, ebenso angefertigten, Edelstahl-Rohren mit 1mm Wandstärke um etwas Gewicht aus der Anlage zu holen (Standard wären 1,5mm). Eine V-Band Schelle erleichtert die künftige Demontage.

    Zusätzlich zur neuen Abgasanlage habe ich dem Puma dann noch ein KW Edelstahl Gewindefahrwerk spendiert, die Querlenker wurden so modifiziert, dass diese auch bei stärkerer Tieferlegung im eingefederten Zustand immer noch gerade stehen und die Mocal Ölkühlerplatte wurde ausgetauscht (da diese aufgrund deren Konstruktion auch in kalten Zustand nicht gerade wenig Öl durch den Kühler lässt, trotz Thermostat).
    Standard Wartungsarbeiten wie Ölwechsel an Motor/Getriebe, Wechsel der Bremsflüssigkeit, etc. wurden natürlich auch gleich erledigt.

    Zusätzlich musste der Schrittmotor der Geschwindigkeitsanzeige im Tacho noch ausgetauscht werden. Dieser ist in seiner Ruhestellung immer hängen geblieben wenn der Puma mal länger stand. Erst nach einigen Kilometern Fahrt sprang die Nadel dann auf die aktuell gefahrene Geschwindigkeit.

    Zuletzt habe ich noch die verstärkte Drehmomentstütze von Tuninghaus durch einen Eigenbau ersetzt auf Basis des Serienteils. Verhindert Wankbewegungen des Motors etwa 90% so gut wie das verstärkte Teil, überträgt aber nur minimalst mehr Vibrationen an die Karosse als das Ford Originalteil. Für mich die optimale Lösung =)

    Jetzt geht es erstmal daran, den Puma zu genießen wie er ist.

    Hier mal ein Bild vom aktuellen Ist-Zustand des Unterbodens:

    Außen folgt, sobald der Puma dieses Jahr mal das Sonnenlicht erblickt hat. Aber da hat sich eigentlich nur der Abstand zwischen Reifen und Radhaus geändert, bedingt durch das neue Fahrwerk.

    Dazu noch die „famous last words“: ich habe fertig…. oder doch nicht?

    Man sieht sich in Holland :wave: :puma:

    Zitat

    Original von Mr. Joe
    Sehr schöner Puma :tup: Fährst du ihn auch im Alltag oder nur zu bestimmten anlässen?

    Danke :]
    Der Puma ist ein reines Sommerfahrzeug, obwohl es das auch nicht ganz trifft. Schönwetterfahrzeug passt noch besser :D und natürlich muss der Anlass auch stimmen, zum Einkaufen fahre ich damit nicht :lol:

    Für den Alltag und Winter habe ich nochmal einen grünen 1.7er, vielleicht stell ich den hier auch mal vor. Hat auch ein paar Modifikationen, aber bei weitem nicht so umfangreich.

    Dann stelle ich auch mal einen meiner zwei Pumas vor.

    Erst einmal ein paar Daten:

    Motor:
    - 1.7 VCT
    - Tuninghaus ST155
    - Racing Puma Luftfilterkasten
    - Ölkühler mit Thermostat und angefertigter Luftführung
    - Eigenbau Drehmomenstütze
    - bearbeitete Drosselklappe
    - Silikon Ansaugschlauch in OE Optik
    - Hochleistungs-Zündspule mit Iridium Zündkerzen
    - 4-2-1 Edelstahl Fächerkrümmer
    - Edelstahl Abgasanlage mit 2 Schalldämpfern + HJS Kat

    Fahrwerk/Bremsen:
    - KW INOX Gewindefahrwerk
    - Puma Cup Fahrwerksbuchsen vorne/hinten
    - einstellbare Koppelstangen
    - Escort Cosworth Bremssättel vorne mit TH Belägen und wärmebehandelten Scheiben
    - Evolity Messing Gleitbuchsen für Bremssattel
    - Focus Mk1 Scheibenbremse hinten mit ABS
    - Stahlflex Bremsschläuche rundum

    Getriebe/Schaltung
    - Puma Cup Schaltgestänge
    - Tuninghaus Schalt-Fix
    - Quaife ATB Sperrdifferential

    Außen/Innen:
    - W-R-W Umbau Rückleuchten
    - Transit Connect Seitenblinker weiß
    - Fiesta GT Sportlenkrad
    - Fiesta Ghia Uhr mit Außentemperatur
    - Fiesta Ghia Handschuhfach-Beleuchtung
    - Öltemperaturanzeige digital im Aschenbecher
    - Handschuhfachbeleuchtung
    - Original Ford Kunststoff Einstiegsleisten

    Meinen ersten eigenen Puma habe ich vor 6 Jahren mit gerade knapp 30.000km gekauft. Nach langer Suche und vielen anderen Kandidaten habe ich ihn zufällig bei einem Händler im Nachbarort entdeckt und sofort mitnehmen müssen. Die Karosserie war und ist immer noch komplett rostfrei (auch die Radläufe sind noch Original) und mit neuem TÜV konnte ich nicht nein sagen. Selbst die Original Reifen waren noch aufgezogen.
    Lediglich der Zahnriemen war noch nie gewechselt worden und auch generell war einmal eine große Wartung fällig. Das war aber kein Problem, da ich alle Arbeiten selbst machen kann.
    Habe den Puma dann knapp 4 Jahre im Sommer gefahren, bis der Wunsch nach etwas mehr Individualität und Leistung aufkam. Im Vergleich zum 24h Spezial Puma hat doch etwas an „Biss“ gefehlt.
    Das war dann auch der Startschuss zum immer noch andauernden Umbau-Prozess (mit 500 gefahrenen km in 2 Jahren).

    Zuerst musste die vordere Bremse größer werden, also eine fast neue Escort Cossie Bremse gekauft und verbaut. Als nächstes wurden beide Achsen ausgebaut, der komplette Unterboden mit Wachs versiegelt, der Vorderachsträger und die Hinterachse gepulvert und wieder verbaut. In diesem Zuge habe ich die hintere Bremse auch auf Scheibe umgebaut. Die Schwenklager wurden galvanisch verzinkt, anschließend lackiert und mit neuen Radlagern verbaut. Auch das Sportfahrwerk mit Tieferlegung wurde eingebaut.
    Die Antriebswellen wurden ebenso beschichtet und mit neuem Gelenken und Manschetten wieder verbaut. Querlenker kamen neu mit Puma Cup Buchsen.

    Damit hatte ich jetzt einen zu 100% rostfreien Puma mit ein paar Modifikationen, aber wer kennt das nicht, man kann irgendwann nicht mehr aufhören :wallbash:
    Also kamen nach und nach das ST155 Kit von Tuninghaus, Ölkühler, Drehmomentstütze und dezente optische wie technische Modifikationen. Das Ziel war es, die Optik weitestgehend Original zu lassen und den Puma so umzubauen, dass auch ein Ausflug auf die Rennstrecke kein Problem wäre (angesichts des Zustandes wird das eh nie passieren, aber es ist gut zu wissen, dass man könnte :D

    Zur Zeit steht der Puma wieder still, die VCT Verstelleinheit ist leider kaputt... Sobald diese ausgetauscht ist, heißt es: Puma fahren und genießen, mein Projekt ist abgeschlossen.

    Zuletzt noch ein paar Bilder, teilweise sind sie inmitten des Umbaus entstanden. Ich hoffe, der Puma gefällt.

    Grüße,
    Patrick