@Norman: ja da hast du recht. Bei mehr oder weniger Eigenbau Teilen steht man manchmal blöd da. Obwohl ein guter Gutachter da auch was bei rausholen kann. Quasi Anpassungsarbeiten der Werkstatt mit verrechnen. Und bei den Stundensätzen kann da auch einiges bei rauskommen.
In Daniels speziellen Fall würde ich mir da ordentlich Geld für geben lassen:
- Neue Heckstoßstange
- Einpassen NSL
- Anapssen Halter
- Anpassen ans Fahrzeug
- Gitter + Befestigen + Ausschneiden
- Lackieren
- Montage inkl. Ab/- Anbau Kennzeichenbeleuchtung + Nummernschild
am ende hat der Träger dahinter noch was abbekommen oder die Rückleuchten abdeckung nen kleinen Kratzer. Das ist alles Geld...
zum Vergleich: ich hab hier grad so ein Schadensgutachten vor mir liegen. Da ist allein der An-/Abbau des Nummernschildes mit 20,-EUR angegeben.
@Daniel: Hast du dir deinen eigenen Gutachter dafür genommen? Ist das Gutachten shcon fertig, oder hat der Gutachter das nur mal so übern Daumen abgeschätzt?
EDIT: weil ich darauf hingewiesen wurde, dass mein Beitrag missverstanden werden kann, möchte ich noch kurz klarstellen, dass ich mit meinen Aussagen keinesfalls auf "Versicherungsbetrug" abziele.
Jeder hat das Recht sich einen eigenen Gutachter zu nehmen und das was er da rein schreibt liegt in SEINEM Ermessen. Wenn die gegnerische Versicherung das anzweifelt, hat diese ja widerrum das Recht nochmal einen eigenen Gutachter da vorbeizuschicken um das zu prüfen.
Was ich damit meine, ist, dass ein Gutachter ja aufgrund von hohen Werkstattstundensätzen und Materialkosten ne Menge rausholen kann. Dann hat man als geschädigter ja das Recht sich den Nettobetrag auszahlen zu lassen und nichts zu unternehmen. Wenn man dann das Auto selbst oder in einer freien Werkstatt repariert/reparieren lässt kann man sich den Differenzbetrag einstecken.
Das meine ich mit "Gewinn machen" --> deswegen bitte nicht mit "Versicherungsbetrug" verwechseln. Wie man mit seinem entstandenen Schaden umgeht ist das Recht von einem selbst.
Danke - der Rest über PN 